Kita Kantapfel - Beispiel für nachhaltiges Bauen
Erstmalig in Deutschland - Frankfurter Kindertageseinrichtung für "Nachhaltiges Bauen" zertifiziert!
Obermeister Ried übergibt Kindertageseinrichtung Kantapfel an Oberbürgermeister Feldmann am 24. August 2012
Der neue Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, Peter Feldmann , übernahm am 24. August 2012 von dem Bauherrenvertreter Boris Ried (Bezirksstellenleiter und Obermeister der Bezirksstelle und Bauinnung Frankfurt am Main), dem Planungsbüro raum-z architekten, Darmstadt und Vertretern der Zertifizierung Bau GmbH, Berlin und dem Passivhaus-Institut, Darmstadt, die Kindertageseinrichtung im Frankfurter Bogen.Der ZDB als Dachorganisation des deutschen mittelständisch geprägten Bauhauptgewerbes begrüßt ausdrücklich die Investitionsbereitschaft in den sozialen Wohnungsbau. Damit verbunden sind große Hoffnungen, dass die Stadt Frankfurt (und alle Kommunen in Deutschland) dem bezahlbaren Wohnraum für die Bürgerinnen und Bürger ein stärkeres Gewicht gibt.
Mit den Kitas in der Wolfsgangstraße 16, der de-Neufville-Straße 15a und nunmehr in der Alkmenestraße 5 zeigt der Mittelstand, dass er die öffentliche-private Partnerschaft durch Taten dokumentiert.
Gleichzeitig zeigen diese Beispiele, dass Bündelungen von Projekten zur Durchführung von ÖPP nicht notwendig sind. Daher auch der Dank an die Stadt Frankfurt, die ÖPP-Brückensanierung mit einem Volumen von mehr als 500 Millionen Euro nicht zu realisieren, sondern durch kleinteilige Vergaben mehr Wettbewerb und damit sinnvolle Beteiligung von kleinen und mittelständischen Bauunternehmen zuzulassen.
Auf einem Areal von 2.500 Quadratmetern wurde in einer Bauzeit von 13 Monaten eine fünfgruppige Kindertageseinrichtung (drei Kita-Gruppen und zwei Krabbelkindergruppen) erstellt. Die Kita, im Passivhausstandard und gemäß der "Zertifizierung für nachhaltiges Bauen" errichtet, wird 80 Kindern Platz bieten.Mit einem Gesamtaufwand von rund 3,3 Millionen Euro hat der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen, Bezirksstelle Frankfurt am Main e. V. für die Stadt Frankfurt auf städtischem Grund und Boden (Erbpachtvertrag über sechzig Jahre) eine hochwertige Kindertageseinrichtung errichtet, die mit den Vorgaben des Schulamtes ein ambitioniertes Raumprogramm bietet.
Die hohen ökologischen und ökonomischen Anforderungen wurden voll umfänglich erfüllt. Dies dokumentiert die Zertifizierung des Gebäudes mit dem "Passivhausgütesiegel" und vor allem mit der erstmalig vergebenen Zertifizierung "Nachhaltiges Bauen" für eine Kindertageseinrichtung nach den Vorgaben des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin.
Selbstverständlich wurden auch die technischen Vorgaben der "Planungshilfe Neubau Kindertageseinrichtungen" und die "Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen 2009" umgesetzt.
Peter Feldmann war sichtlich von dem großen Interesse der rund zweihundert großen und kleinen Gäste der Übergabefeier überrascht und freute sich ganz besonders über das große Engagement der Frankfurter Bauunternehmerinnen und Bauunternehmer für die Stadt Frankfurt.
Die sechzig Kinder der Kita "Kantapfel" brachten mit einer Gesangseinlage ihre große Vorfreude auf die neue Einrichtung zum Ausdruck. Das war natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass die Limonade und die Brezeln mit Würstchen köstlich geschmeckt haben.
Wichtiger jedoch war für die Kinder das Miterleben und Mitgestalten der Übergabe ihres zukünftigen Kindergartens an Peter Feldmann .
Mit der Verleihung des Zertifikats in Gold für "Nachhaltiges Bauen" wurde der hohe Anspruch an eine hervorragende handwerkliche Ausführung bestätigt. Das Passivhausgütesiegel attestiert u.a. die hohe Qualität des Gebäudes, das durch sein außergewöhnliches Klinkermauerwerk besticht.
Auch hier ist die Bezirksstelle und Bauinnung Frankfurt ein Vorreiter für die Zertifizierung von Kitas, handelt es sich doch um ein Pilotprojekt nach den Vorgaben des Bundesministeriums Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für "Nachhaltige Gebäude" und "Nachhaltiges Bauen".





